20. April Gemeindefest in Redeemer ab 15.30 und 21. April um 11.00 Uhr Gottesdienst Jubilate

Wir laden alle Kinder und Erwachsenen ganz herzlich zu unserem jährlichen Gemeindefest ein! Es erwartet Sie unter anderem ein buntes Programm für jedes Alter, leckeres Essen und eine lustige Gesellschaft. Wir würden uns sehr freuen, Sie Willkommen heissen zu dürfen!  

731 Peachtree St. NE, Atlanta, GA 30308 bei der Redeemer Gemeinde in Rudisill Hall

Die Deutsche Kirchengemeinde Atlanta finanziert sich ausschließlich durch Spenden der Gemeindeglieder. Alle Spenden sind natürlich steuerlich absetzbar. Wir erhalten keine Finanzmittel aus Deutschland. Deshalb ist Ihr Beitrag auch so wichtig das Gemeindeleben ganz konkret zu unterstützen!

Um die Finanzierung unserer Gemeinde gleichmäßiger zu gestalten, hat der Kirchenvorstand eine Matching-Fund Initiative für Daueraufträge beschlossen: Wir bitten Sie, bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag für Ihre Spenden einzurichten. Ihre erste monatliche Spende wird dann aus unserem Matching-Fund verdoppelt. Wir erhoffen uns somit ein stabieleres Spendeneinkommen und finanzielle Sicherung für unsere Pfarrerin.

14. April um 11.00 Uhr- Gottesdienst zum Sonntag Miserikordias Domini

Alle Welt beschäftigt sich derzeit mit Steuern. In den USA, weil es April ist, und in Deutschland, weil viele glauben, die Reichen würden sich vor dem Steuerzahlen drücken und ihr Geld in  Steueroasen beiseite schaffen.

Gesetze sind dazu da, unser Zusammenleben zu regeln. Man muss sich an sie halten. Wer das nicht tut, wird bestraft. Nur so kann es Gerechtigkeit geben, und die ist uns allen mit das wichtigste auf der Welt.

“Gottes Erbarmen” lautet die Überschrift für den kommenden Sonntag. Denn bei Gott gibt es Gerechtigkeit und ein Pardon – trotz Gesetzesverstoss.

Das Gesetz umfasst alle Vorschriften und Regeln, von deren Erfüllung das Glücklichsein eines Menschen abhängt. Wie z.B die 10 Gebote. Sie sind als eine Art Geländer gedacht, die uns auf unserem Marsch durchs Leben Halt geben und an denen wir uns orientieren können. Verstossen wir gegen sie, ist das kein Kavaliersdelikt, auch wenn oftmals keiner merkt, was wir da im einzelnen angestellt haben. Es gelingt uns oft, scheinbar mit Vielem durchzukommen.Und der eine oder andere schlägt dann ganz eigene Wege ein, kommt völlig ab vom Kurs und bis es ihm dämmert, ist es meist zu spät.

Wie Gott das Kunststück fertigbringt, Menschen wieder auf den rechten Weg zu führen, ohne sie zu strafen und dabei dennoch gerecht zu handeln, darum geht es im kommenden Gottesdienst.

Vor allem Juristen, Menschen mit festen Prinzipien, Leute mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und alle, die sich grosse Mühe geben, immer korrekt zu handeln, sind ganz besonders herzlich eingeladen!

7. April, 11.00 Uhr – Sonntag Quasimodogeniti: Festgottesdienst mit Taufe

Karwoche und Ostern

Gottesdienste am Osterwochende

29. März 18.00 Uhr:  Karfreitag Andacht

31. Maerz:  12.30 Uhr Osterbrunch

              13.45 Uhr Osterfestgottesdienst, Ostereiersuche folgt der Kinderpredigt parallel zum Gottesdienst

Für den Osterbrunch bitten wir um Salat-, Fingerfood- und Kuchenspenden. Das Buffett koordiniert Elfriede Wilson. Bitte Rückmeldung an Sie: 770-921-3054

Wenn unsre Stunde schlägt

Ich bin mit meinem Stundenplan aufgewachsen. Zu Beginn des Schuljahres sah er sauber und ordentlich aus, ich hatte ihn immer sorgfältig ausgefüllt. Kurz vor den Ferien war er dann ziemlich ramponiert und unansehnlich. So oft waren meine Finger darübergerutscht: 5./6. Stunde Mathe – o je, hoffentlich gibts hitzefrei; hurra, heute nach der großen Pause Deutsch, das wird spannend.

In den meisten Haushalten in Atlanta hängt mindestens ein solcher Stundenplan, oft sind es mehrere. Abgelöst werden sie dann von Terminkalendern, die wir immer bei uns tragen, und ohne die nichts mehr geht. Unsere Tage sind in Stunden zerteilt und verplant, selbst im Rückblick auf unser Leben sprechen wir von schweren Stunden, die wir durchmachen mussten, oder von hellen und schönen Stunden, die wir erleben durften.

Auch Jesus hatte seinen Stundenplan – zumindest nach dem Johannesevangelium. Dort wimmelt es nur so von präzisen Zeitangaben: Es war die dritte Stunde, die sechste, die zehnte, oder: am nächsten Tag. Ziemlich zu Beginn herrscht er seine Mutter an, als sie ihn bittet, wegen des Weinmangels bei der Hochzeit zu Kanaan etwas zu unternehmen: “Meine Stunde ist noch nicht gekommen.” Jesus hat eine Aufgabe übernommen und folgt seinem Stundenplan, erst wenn die Arbeit getan ist, vollendet, dann ist seine Stunde gekommen.

Traditionell erinnern wir uns an diese Stunde am Sonntag Palmarum, die den Auftakt der Heiligen Woche bildet.

Den Jubel von Ostern, dem Auferstehungstag Jesu Christi, kann man nur dann empfinden, wenn man auch vorher die Stunde tiefster Not, seine Todesstunde mitgefühlt hat.

Ich würde Sie gerne am Sonntag, dem Palmsonntag, im Gottesdienst begrüßen und hoffentlich auch am Karfreitag und Ostersonntag. Denn diese Bewegung von Leben, Tod und neuem Leben, Erwartung, Sehnsucht, Vorahnung, Trauer und Freude, bestimmt auch unseren Lebenstakt. Die drei Stationen gehören zusammen, bilden eine Einheit. Diesen Dreischritt einzuüben macht uns fit für den entscheidenden Augenblick unseres Lebens: Wenn unsere Stunde schlägt.

Karfreitag   Andacht 
Eine Partitur, die zunächst   als eine schier unmögliche Herausforderung für eine tänzerische Umsetzung   erscheint, wurde für Martin Schläpfer und das Ballett am Rhein zu   einem besonderen Ereignis: Das “Deutsche Requiem” von Johannes   Brahms die Videoübertagung.

“Extra omnes” 17. März, 11.00 Uhr Gottesdienst – Sonntag Judika

Alle raus! – hiess es, als die Kardinäle zur Papstwahl in die sixtinische Kapelle eingeschlossen wurden. Und nun wartet die ganze Welt darauf, dass weisser Rauch aufsteigt, der anzeigt, wer der neue Papst ist.

“Intra omnes” – alle rein! – hiess es in der deutschen Kirchengemeinde Atlanta und sie oeffnete die Tueren der Kapelle weit, um neue Mitglieder fuer den Kirchenvorstand zu wählen. Rauch war auch dabei, der war aber nicht schwarz oder weiss, sondern weiblich, in persona und gleich zweifach. Wir wissen auch schon, wer die “neuen” sind, nämlich: Gaby Beyer, Isabella Turner, Ingolf Matthee, Stefan Erdmann und Elisabeth Rauch.

Am kommenden Sonntag ist es soweit: Wir wollen unsere neuen Kirchenvorsteher feierlich in ihr Amt einführen und die ausscheidenden verabschieden. Und abermals muss keiner draussen bleiben und gibt es nichts Geheimes dabei, denn wir sind alle Menschen und auf Gottes Beistand angewiesen. Darum beten wir auch im Gottesdienst gemeinsam, dass wir die richtige Wahl getroffen haben. Es waere schön, wenn Sie auch dabei wären.

*kurze Predigt*

Das neue Gemeindeblatt MEETEINANDER für die Monate Februar, März und
April wird am kommenden Sonntag veröffentlicht! Wir würden uns sehr
freuen, wenn Sie sich einige Exemplare mitnehmen würden, und sie vielleicht
auch in den deutschen “hotspots”, ihrer Firma oder an Freunde
verteilen könnten!

Sonntag Lätare – Nicht vergessen: Am Samstag 9. März Zeitumstellung

Bis zu 80 Personen lesen unsere wöchentliche Email. Eine Meinung dazu hat jeder! Ich freue mich, wenn Sie mir Ihre mitteilen!
Mit meinen Texten folge ich der “Predigtordnung” der Evangelischen Kirche in Deutschland. Das heisst jeden Sonntag wird ein Bibeltext, der dann   die Grundlage der Predigt wird, passend zum Kirchenjahr vorgeschlagen. Ab sofort werde ich Ihnen die Bibelstelle angeben, damit Sie Gelegenheit haben, sich vorher auch Ihre eigenen Gedanken  zu machen. Happy reading!!

Man ist was man isst. 

Geiz ist out! – zumindest was   die Ernährung betrifft. Nicht zuletzt dank diverser Lebensmittelskandale hat sich ein Wandel vollzogen: man stopft nicht wahllos in sich hinein, Hauptsache billig, sondern informiert sich gründlich, probiert aus und sucht   Qualität. Gerne darf es etwsas teurer sein, dafür aber natürlich und   möglichst aus der Heimat. Auf Etikettenschwindel reagieren wir besonders emfpindlich. Wir sind bereit, mehr Geld für ehrliche Produkte auszugeben und wir können es uns leisten.

Die   Bitte um das tägliche Brot bedeutet bei uns die Bitte um die richtige Wahl aus der Fülle der Angebote. Leicht in Vergessenheit geraten ist die Sorte, die sich “lebendiges Brot” nennt, obwohl sie verspricht, Leib, Seele und Geist mit allem zu versorgen, was notwendig zum Leben und Sterben ist.

Jeder Gottesdienst am Sonntag   ist wie ein “appetizer”: Gott reicht uns das Brot des Lebens. Wer   sich das auf der Zunge zergehen lässt, wird zum wahren Geniesser und startet   voller Energie in die nächste Woche. Manch schwer verdaulicher Brocken ist   allerdings auch dabei, und hin und wieder musss man schlucken. Gut zubereitet   und angerichtet macht es aber  jedenfalls Appetit auf mehr, koste es,   was es wolle: kostbare Freizeit, frühes Aufstehen, lange Autofahrt.

Wer up to date sein will, kümmert sich um seine Ernärhung und geht verantwortungsvoll mit sich und seiner Familie um, investiert gezielt für Qualität.

Trifft das auf Sie zu? – Dann sehen wir uns garantiert am Sonntag in der Kirche!

 

Sonntag, 24. Februar: Reminiszere – Gottestdienst, anschliessen Besuch zum Oakland Friedhof

Die Passionszeit dient dazu über die Schattenseiten des Lebens nachzudenken. Zwar klammern wir den Tod normalerweise gerne aus, doch bleibt er doch für uns alle immer eine Realität.Schon allein deshalb wollen wir uns dem Thema etwas annähern und besuchen deshalb am kommenden Sonntag im Anschluß an den Gottesdienst den Oakland Friedhof. Wir wollen uns betrachten wie Menschen in der Vergangenheit mit dem Tod umgegangen sind, und was das für uns hier und jetzt bedeutet.

Diese “Pflichveranstaltung” der Konfrimanden ist auf reges Interesse der Gemeinde gestossen und hat sich somit zu einer Einladung an alle Kirchenmitglieder entwickelt!

Kommen Sie doch mit, wir hätten Sie gerne dabei!

11.00am: Gottesdienst, anschliessend ab 13.15: Besuch zum Oakland Friedhof

Ist die Kirche “too big to fail”?

Missbrauch von Jugendlichen, Vikileaks, die Akzeptanz der Piusbrüder und einiges andere mehr hat die Kirche in die Schlagzeilen greaten lassen – allerdings aus unrühmlichen Gründen. Der Rücktritt des Papstes hat endgültig dazu geführt, dass über Sinn oder Unsinn der Kirche diskutiert wird. Viele sagen ihr den Untergang voraus, wenn sie sich nicht besinnt und mehr auf die Zeitströmung eingeht. Richtig daran ist gewiss, dass Gott in Jesus Christus in die Welt kam und nicht in die Kirche oder sonst eine heilige Sphäre, die nichts mit unserem Alltag zu tun hat. Anderseits: Die Forderung an die Kirche, sich doch bitteschön dem modernen Leben anzupassen, sich darauf einzustellen, hat bereits einmal die Kirche erheblich in Schuld und Irrturm gestürzt: die Unterstützung der Nazis im Dritten Reich kann wohl keener gut heissen. Vielmehr ist dies ein abschreckendes Beispiel, was verkehrt läuft, wenn die Kirche auf irdische Herren hört und im Sinne von Mehrheiten agiert.

Ebenso trifft der Slogan “too big to fail” nicht auf die Kirche zu. Ob gross oder klein, popular oder unbeliebt, die Kirche hat nur auf einen zuhören und entsprechend zu handeln, und das ist Jesus Christus.

Seine Stimme unter den vielen Christlichen wie Unchristlichen Aeusserungen zu entdecken, daraufhin zu wagen, Stellung zu beziehen, das ist ein Unternehmen, das wir jeden Sonntag im Gottesdienst versuchen und von dem wir überzeugt sind, dass die Welt allein dadurch heil werden kann. Beteiligen Sie sich an diesem Prozess, auch ein langer Anfahrtsweg sollte Ihnen das wert sein. In diesem Sinn freue ich mich auf Sie!

17. Feb.: Sonntag Invokavit

Ueberrascht und – milde ausgedrückt – verwundert reagierte die Welt auf die Ankündigung des Papstes, von seinem Amt zurückzutreten.
Für eine “Entweltlichung” der Kirche, gegen “Beliebigkeit” und die “Diktatur des Relativismus” hatte er sich ausgesprochen. Weltliches Fehlverhalten, weltliche Missverständnisse und Schwächen erschütterten ihn und setzten ihm zu. Sehr menschlich im positiven Sinn hat er erkannt, dass ein Nachfolger Jesu nicht immer Herr der Lage ist und an seine Grenzen geraten kann.
Vielleicht spiegelt sich in seinem Tun und Ergehen wieder, was wir alle als Christen erleben müssen: Unsere besten Absichten allein reichen nicht aus, wir nehmen uns mehr vor, als wir leisten können und müssen manchmal schmerzhaft einsehen, dass Christen nicht alle Erwartungen erfüllen können und die Kirche eben auch nur relativ die Wahrheit Gottes zur Geltung bringen kann.
Am kommenden Sonntag feiern wir den ersten Gottesdienst der Passionszeit. Er bietet eine gute Gelegenheit, Einkehr zu halten und nachdenklich zu werden. Im Mittelpunkt  der Predigt wird Petrus stehen, der nicht nur für Katholiken ein besonderer Nachfolger Christi ist. Wie immer tun wir dies gemeinsam, Protestanten und Katholiken und verleihen damit unserem Glauben, dass Gott alles Trennende überwinden kann, Ausdruck. Es wäre schön, wenn Sie auch mit dabei sein könnten!

Sonntag 10. Februar: Familiengottesdienst

98% aller Deutschen kennen Heino, den Volksliedbarden, aber nur  knappe 20% sind schunkelfreudige Fans seiner Lieder. Nun hat der oft verhöhnte Sänger sich revanchiert und bricht mit seinem neuen Album “Mit freundlichen Grüßen” alle Rekorde. Das Album enthält 12 cover Versionen der deutschen Rock-Hit-Szene, die eindrucksvoll belegen, dass die Lyrik der biederen Folklore den dichterichen Ergüssen fetziger Deutschrocker – was das Niveau betrifft – recht ähnlich ist.

Gestern wurde der deutschen Bildungsministerin Annette Schavan der Doktortitel aberkannt. Die Universität Düsseldorf befand, dass die Ministerin vor 30 Jahren sinngemässe Paraphrasen in ihrer Dissertation nicht sauber als Zitate gekennzeichnet habe, sie durch Plagiat vorsätzlich getäuscht habe.

In einer Karikatur fragt die Ministerin ihre Freundin Angela Merkel:” Wieso darf der (= Heino) das ungestraft?” Worauf die Kanzlerin erwidert:”Weil der die Texte nicht verändert hat”. Verrückte Welt, verrücktes Deutschland? Ja, denn die närrische Zeit hat begonnen und steuert ihrem Höhepunkt entgegen: Es ist Fastnacht bzw. Karneval und da ist vieles erlaubt, was normalerweise nicht sein darf. 

Die deutsche Gemeinde hat keine grossen Fastnachter, aber wir wissen, dass der Fastnachtssonntag im Kirchenjahr der Tag ist, an dem man nochmal ausgelassen fröhlich sein darf. Dann beginnt die  nachdenkliche Passionszeit, auch Fastenzeit genannt, während der Christen sich auf Ostern vorbereiten.

Darum feiern wir Fastnachtssonntag einen fröhlichen Familiengottesdienst mit anschliessendem Spaghettiessen, je mehr kommen, umso besser wird die Stimmung!