19. Mai: Pfingsten Gottesdienst um 11 Uhr. Im Anschluss an den Gottesdienst: Empfang bei Ute und Ingolf Matthee

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass meine Tochter Elisabeth im Juli nach Deutschland geht und dort studieren wird. “Ach, das wird sicher schwer für Dich”, höre ich oft. Stimmt irgendwo schon, aber: Ich freue mich auch darauf, ein eigenes Leben zu bekommen. Und  ich freue mich für Elisabeth, dass sie nun flügge wird und auch ihr eigenes Leben haben wird. Jede Trennung, jeder Abschied, jede neue Bindung, jede Veränderung hat etwas Schmerzliches, aber auch etwas Schönes, Aufregendes.

Als ich erstmals von zu Hause wegging, bekam ich ein Windrad geschenkt, da stand drauf : “Frischer Wind fürs Hirn”. Denn das ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Stillstand lässt uns erstarren und nimmt uns Leben. Veränderungen, Abwechslung hält uns frisch und lebendig. Das gilt nicht nur für Individuen oder Familien, sondern auch für die christlichen Gemeinden.

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Gott schenkt uns seinen Geist, der uns auf Trab hält, vor dem Einrosten bewahrt, frischen Wind fürs Hirn. Gottes Geist stärkt uns den Rücken, dass wir Loslassen können, uns für Neues öffnen und nicht in gewohnten Bahnen stecken bleiben.  Pfingsten ist ein Mutmachfest, es öffnet die Augen für Neues.

Natürlich müssen wir nicht alles Bewährte über Bord werfen und nicht alles Neue ist automatisch gut – das wissen wir, die wir zumindest zeitweise in der Neuen Welt leben, sehr gut. Ein Aufbruch birgt immer Gefahren, aber eben auch Chancen. Und diese Chancen wollen ergriffen werden.

Vielleicht geben Sie der Kirche ja auch noch einmal eine Chance und feiern mit uns am kommenden Sonntag Pfingsten – ich würde mich sehr freuen!

Im Anschluss an den Pfingstgottesdienst am Sonntag: Empfang bei Ute und Ingolf Mattheé (4741 Dovecote Walk, Suwanee, GA 30024)

Über einen Salat oder einen Nachtisch würden wir uns freuen (ist aber nicht Voraussetzung zum Kommen), den Rest besorgt Familie Mattheé.

 

Neu: Matching-Fund fuer die Gemeinde

Die Deutsche Kirchengemeinde Atlanta finanziert sich ausschließlich durch Spenden der Gemeindeglieder. Alle Spenden sind natürlich steuerlich absetzbar. Wir erhalten keine Finanzmittel aus Deutschland. Deshalb ist Ihr Beitrag auch so wichtig das Gemeindeleben ganz konkret zu unterstützen! 

Um die Finanzierung unserer Gemeinde gleichmäßiger zu gestalten, hat der Kirchenvorstand eine Matching-Fund Initiative für Daueraufträge beschlossen: Wir bitten Sie, bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag für Ihre Spenden einzurichten. Ihre erste monatliche Spende wird dann aus unserem Matching-Fund verdoppelt. Wir erhoffen uns somit ein stabieleres Spendeneinkommen und finanzielle Sicherung für unsere Pfarrerin.

9. Mai 2013, 19.00 Uhr: Andacht zu Christi Himmelfahrt (bei Pastorin Andrea, 416 Augusta Ave SE, Atlanta, GA 30315)

Wie kommen Sie zu Ihren Überzeugungen?

Was ein “Himmelfahrtskommando” ist, weiss jeder, aber worum geht es an Himmelfahrt, dem Feiertag, den wir morgen  mit einer Andacht im Pfarrhaus um 19 Uhr feiern?

Der folgende Sonntag traegt den Namen Exaudi. Das hat leider nichts mit meiner Lieblingsautomarke Audi zu tun, sondern mit dem lateinischen Wort fuer hoeren.

Sowohl an Himmelfahrt als auch am Sonntag Exaudi geht es darum, was es heisst, ein muendiger Christ zu sein. Genauer: Es geht um das allgemein menschliche Phaenomen, dass wir absolut selbst bestimmt leben wollen, um dann aber freiwillig uns mit der Menge treiben lassen bzw. blind anderen nachfolgen.

Juengstes Beispiel: Der Fall Uli Hoeness. Jeder ist der Ueberzeugung, dass Steuerhinterziehung gerade bei Wohlhabenden nicht ok ist. Aber als Bayernfussballfan werden alle Augen zu gedrueckt, damit es nur so weiter geht wie bisher. Es ist doch gerade so schoen und das wollen wir uns nicht verderben lassen.

Opfern Christen auch ihre Ueberzeugungen und vor allem: Wie kommen sie zu ihren Überzeugungen?

Kommen Sie doch zur Andacht bzw. dem Gottesdienst und hoeren Sie das Wort Gottes – Sie werden ueberrascht sein!

5. Mai, 11:00 Uhr: Gottesdienst zum Sonntag Rogate

Danach: Coffee for Car Fundraiser: probieren Sie 4 unterschiedliche Espresso-Sorten mit selbstgebackenen Kekse und/oder Biscotti.

28. April, 11.00 Uhr – Sonntag Kantate: Gottesdienst

20. April Gemeindefest in Redeemer ab 15.30 und 21. April um 11.00 Uhr Gottesdienst Jubilate

Wir laden alle Kinder und Erwachsenen ganz herzlich zu unserem jährlichen Gemeindefest ein! Es erwartet Sie unter anderem ein buntes Programm für jedes Alter, leckeres Essen und eine lustige Gesellschaft. Wir würden uns sehr freuen, Sie Willkommen heissen zu dürfen!  

731 Peachtree St. NE, Atlanta, GA 30308 bei der Redeemer Gemeinde in Rudisill Hall

Die Deutsche Kirchengemeinde Atlanta finanziert sich ausschließlich durch Spenden der Gemeindeglieder. Alle Spenden sind natürlich steuerlich absetzbar. Wir erhalten keine Finanzmittel aus Deutschland. Deshalb ist Ihr Beitrag auch so wichtig das Gemeindeleben ganz konkret zu unterstützen!

Um die Finanzierung unserer Gemeinde gleichmäßiger zu gestalten, hat der Kirchenvorstand eine Matching-Fund Initiative für Daueraufträge beschlossen: Wir bitten Sie, bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag für Ihre Spenden einzurichten. Ihre erste monatliche Spende wird dann aus unserem Matching-Fund verdoppelt. Wir erhoffen uns somit ein stabieleres Spendeneinkommen und finanzielle Sicherung für unsere Pfarrerin.

14. April um 11.00 Uhr- Gottesdienst zum Sonntag Miserikordias Domini

Alle Welt beschäftigt sich derzeit mit Steuern. In den USA, weil es April ist, und in Deutschland, weil viele glauben, die Reichen würden sich vor dem Steuerzahlen drücken und ihr Geld in  Steueroasen beiseite schaffen.

Gesetze sind dazu da, unser Zusammenleben zu regeln. Man muss sich an sie halten. Wer das nicht tut, wird bestraft. Nur so kann es Gerechtigkeit geben, und die ist uns allen mit das wichtigste auf der Welt.

“Gottes Erbarmen” lautet die Überschrift für den kommenden Sonntag. Denn bei Gott gibt es Gerechtigkeit und ein Pardon – trotz Gesetzesverstoss.

Das Gesetz umfasst alle Vorschriften und Regeln, von deren Erfüllung das Glücklichsein eines Menschen abhängt. Wie z.B die 10 Gebote. Sie sind als eine Art Geländer gedacht, die uns auf unserem Marsch durchs Leben Halt geben und an denen wir uns orientieren können. Verstossen wir gegen sie, ist das kein Kavaliersdelikt, auch wenn oftmals keiner merkt, was wir da im einzelnen angestellt haben. Es gelingt uns oft, scheinbar mit Vielem durchzukommen.Und der eine oder andere schlägt dann ganz eigene Wege ein, kommt völlig ab vom Kurs und bis es ihm dämmert, ist es meist zu spät.

Wie Gott das Kunststück fertigbringt, Menschen wieder auf den rechten Weg zu führen, ohne sie zu strafen und dabei dennoch gerecht zu handeln, darum geht es im kommenden Gottesdienst.

Vor allem Juristen, Menschen mit festen Prinzipien, Leute mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und alle, die sich grosse Mühe geben, immer korrekt zu handeln, sind ganz besonders herzlich eingeladen!

7. April, 11.00 Uhr – Sonntag Quasimodogeniti: Festgottesdienst mit Taufe

Karwoche und Ostern

Gottesdienste am Osterwochende

29. März 18.00 Uhr:  Karfreitag Andacht

31. Maerz:  12.30 Uhr Osterbrunch

              13.45 Uhr Osterfestgottesdienst, Ostereiersuche folgt der Kinderpredigt parallel zum Gottesdienst

Für den Osterbrunch bitten wir um Salat-, Fingerfood- und Kuchenspenden. Das Buffett koordiniert Elfriede Wilson. Bitte Rückmeldung an Sie: 770-921-3054

Wenn unsre Stunde schlägt

Ich bin mit meinem Stundenplan aufgewachsen. Zu Beginn des Schuljahres sah er sauber und ordentlich aus, ich hatte ihn immer sorgfältig ausgefüllt. Kurz vor den Ferien war er dann ziemlich ramponiert und unansehnlich. So oft waren meine Finger darübergerutscht: 5./6. Stunde Mathe – o je, hoffentlich gibts hitzefrei; hurra, heute nach der großen Pause Deutsch, das wird spannend.

In den meisten Haushalten in Atlanta hängt mindestens ein solcher Stundenplan, oft sind es mehrere. Abgelöst werden sie dann von Terminkalendern, die wir immer bei uns tragen, und ohne die nichts mehr geht. Unsere Tage sind in Stunden zerteilt und verplant, selbst im Rückblick auf unser Leben sprechen wir von schweren Stunden, die wir durchmachen mussten, oder von hellen und schönen Stunden, die wir erleben durften.

Auch Jesus hatte seinen Stundenplan – zumindest nach dem Johannesevangelium. Dort wimmelt es nur so von präzisen Zeitangaben: Es war die dritte Stunde, die sechste, die zehnte, oder: am nächsten Tag. Ziemlich zu Beginn herrscht er seine Mutter an, als sie ihn bittet, wegen des Weinmangels bei der Hochzeit zu Kanaan etwas zu unternehmen: “Meine Stunde ist noch nicht gekommen.” Jesus hat eine Aufgabe übernommen und folgt seinem Stundenplan, erst wenn die Arbeit getan ist, vollendet, dann ist seine Stunde gekommen.

Traditionell erinnern wir uns an diese Stunde am Sonntag Palmarum, die den Auftakt der Heiligen Woche bildet.

Den Jubel von Ostern, dem Auferstehungstag Jesu Christi, kann man nur dann empfinden, wenn man auch vorher die Stunde tiefster Not, seine Todesstunde mitgefühlt hat.

Ich würde Sie gerne am Sonntag, dem Palmsonntag, im Gottesdienst begrüßen und hoffentlich auch am Karfreitag und Ostersonntag. Denn diese Bewegung von Leben, Tod und neuem Leben, Erwartung, Sehnsucht, Vorahnung, Trauer und Freude, bestimmt auch unseren Lebenstakt. Die drei Stationen gehören zusammen, bilden eine Einheit. Diesen Dreischritt einzuüben macht uns fit für den entscheidenden Augenblick unseres Lebens: Wenn unsere Stunde schlägt.

Karfreitag   Andacht 
Eine Partitur, die zunächst   als eine schier unmögliche Herausforderung für eine tänzerische Umsetzung   erscheint, wurde für Martin Schläpfer und das Ballett am Rhein zu   einem besonderen Ereignis: Das “Deutsche Requiem” von Johannes   Brahms die Videoübertagung.

“Extra omnes” 17. März, 11.00 Uhr Gottesdienst – Sonntag Judika

Alle raus! – hiess es, als die Kardinäle zur Papstwahl in die sixtinische Kapelle eingeschlossen wurden. Und nun wartet die ganze Welt darauf, dass weisser Rauch aufsteigt, der anzeigt, wer der neue Papst ist.

“Intra omnes” – alle rein! – hiess es in der deutschen Kirchengemeinde Atlanta und sie oeffnete die Tueren der Kapelle weit, um neue Mitglieder fuer den Kirchenvorstand zu wählen. Rauch war auch dabei, der war aber nicht schwarz oder weiss, sondern weiblich, in persona und gleich zweifach. Wir wissen auch schon, wer die “neuen” sind, nämlich: Gaby Beyer, Isabella Turner, Ingolf Matthee, Stefan Erdmann und Elisabeth Rauch.

Am kommenden Sonntag ist es soweit: Wir wollen unsere neuen Kirchenvorsteher feierlich in ihr Amt einführen und die ausscheidenden verabschieden. Und abermals muss keiner draussen bleiben und gibt es nichts Geheimes dabei, denn wir sind alle Menschen und auf Gottes Beistand angewiesen. Darum beten wir auch im Gottesdienst gemeinsam, dass wir die richtige Wahl getroffen haben. Es waere schön, wenn Sie auch dabei wären.

*kurze Predigt*

Das neue Gemeindeblatt MEETEINANDER für die Monate Februar, März und
April wird am kommenden Sonntag veröffentlicht! Wir würden uns sehr
freuen, wenn Sie sich einige Exemplare mitnehmen würden, und sie vielleicht
auch in den deutschen “hotspots”, ihrer Firma oder an Freunde
verteilen könnten!

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